Liebe Patientinnen und Patienten,

aufgrund der aktuellen Covid19 – Pandemie und entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts bitten wir Sie, unsere Standorte bei Vorhandensein von Grippesymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Gliederschmerzen nicht aufzusuchen.

Geplante Termine und Behandlungen zur Abwendung irreversibler Schäden führen wir selbstverständlich zu Ihrer und unserer Sicherheit nach den aktuellen Hygiene- und Präventionsrichtlinien durch. Bitte halten Sie in unseren Räumlichkeiten den erforderlichen Sicherheitsabstand von 2 Metern ein. Wir sehen uns in der Verantwortung für Ihre und unsere Gesundheit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell keine Angehörigen zur Begleitung zulassen können.

Sofern Sie an Ihrem bereits vereinbartem Termin nicht festhalten möchten, bitten wir um Absage per Telefon.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von Dr. Werner und Kollegen

Das trockene Auge (Keratokonjunktivitis sicca)

Beim trockenen Auge entstehen durch mangelnde Tränenbildung und/oder Veränderungen in der Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit verschiedene Beschwerden wie Rötung, Brennen des Auges und Fremdkörpergefühl.

Veränderungen in der Lipidphase des Tränenfilms, verursacht i.d.R. durch Entzündungen der Meibom-Drüsen, verhindern oft die Ausbildung einer dünnen Lipidschicht auf dem Tränenfilm, was zu einer erhöhten Verdunstung der wässrigen Tränenflüssigkeit und damit zu Flüssigkeitsmangel führt (Hyperevaporatives Trockenes Auge).

Die Nichtbehandlung kann neben den teilweise sehr unangenehmen und mit einer drastischen Einschränkung der Lebensqualität verbundenen symptomatischen Beschwerden zu einer ständigen Eskalation der entzündlichen Prozesse am Auge führen.

Risikofaktoren sind:

  • Bildschirmarbeit (sog. Office Eye Syndrome / Gamer-Eye bei Computerspielern)
  • Umweltbelastungen
  • Kontaktlinsen
  • niedrige Luftfeuchtigkeit / Klimaanlage / Heizung
  • hormonelle Umstellungen, z.B. Testosteronmangel im Alter
  • Medikamente z.B. Betablocker, die "Pille" oder Behandlung mit Anti-Androgenen und Inhibitoren der Androgensynthese, z.B. bei Prostatakarzinom oder dauerhafte lokale Anwendung von Haarwuchsmitteln auf der Basis solcher Stoffe.
  • Lidrand-Entzündung
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen (z. B. Sjögren-Syndrom)
  • Vitamin A Mangel

Das trockene Auge ist eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich der Augenheilkunde, wobei die Prävalenz mit zunehmendem Alter ansteigt.

Als Therapie kommen unterschiedliche Tränenersatzmittel in Form von Augentropfen oder Gelen zum Einsatz.

Eine weitere sehr wirksame Therapie ist die Implantation von Punctum Plugs.