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Behandlung des Engwinkelglaukoms

Unsere Augenärztinnen/Augenärzte können im Rahmen einer prophylaktischen augenärztlichen Untersuchung ein Engwinkelglaukom diagnostizieren und somit zur Vermeidung eines Glaukomanfalls beitragen.

Definition

Beim Engwinkelglaukom ist der innere Abfluss des Auges, der sogenannte Kammerwinkel (Winkel zwischen Hornhaut und Iris) verengt. Hierdurch droht ein Glaukomanfall, welcher durch einen Anstieg des Augeninnendruckes auf extrem hohe Werte gekennzeichnet ist. Dieser Anstieg des Augeninnendruckes verursacht Schmerzen und schädigt den Sehnerven, im schlimmsten Fall droht Erblindung.

Behandlung

Die Behandlung ist kurz, schmerz- und risikoarm und innerhalb weniger Minuten ambulant durchführbar. Die Behandlung besteht aus der Anlage zweier winziger Öffnungen in der äußeren oberen Iris. Diese Öffnungen dienen als „Überdruckventil“ und verringern das Risiko des oben beschriebenen Druckanstieges. Da im Rahmen der Laserbehandlung die Pupille eng getropft wird, sollten Sie zur Behandlung nicht selbst mit dem Auto fahren. Am Behandlungstag erhalten Sie einen Verband, den Sie am Abend selbst entfernen dürfen. Am Folgetag ist eine kurze Kontrolle notwendig.

Laser-Behandlung des Engwinkelglaukoms
Engwinkelglaukom im Auge
Um einen Glaukomanfall zu verhindern, sollten Sie nach Feststellung eines Engwinkelglaukoms und der vorgenommenen Laserung unbedingt den Kontrolltermin wahrnehmen. In seltenen Fällen muss die Laser-Iridotomie wiederholt werden. Wir beraten Sie gerne ausführlich zu Ihrem Krankheitsbild und Ihrer Behandlungsmöglichkeit mit dem YAG-Laser in einer unserer Augenarztpraxen.