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Behandlung des Nachstars

Sie hatten kürzlich eine Graue Star-OP und Ihre Sehfähigkeit hat sich wieder verschlechtert? Dann könnte es sich um einen Nachstar handeln.

Definition

Ein Nachstar entsteht bei einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten als Folge einer Grauen Star Operation. Bei einer Grauen Star Operation wird die getrübte Linse des Auges bis auf die äußere Hülle, den sogenannten Kapselsack, entfernt. Der Kapselsack dient zur sicheren Aufnahme der Kunstlinse (IOL), welche man als Ersatz für die natürliche Linse implantiert.
Wenn der hintere Anteil dieses Kapselsackes eintrübt, spricht man vom Nachstar. Diesen erkennen Patientinnen und Patienten durch das Eintrüben der Sicht. Das scharfe Erkennen von Gegenständen und Buchstaben wird erschwert, ebenso geht die Sicht bei Dämmerung und das Kontrastsehen zurück.

Auge mit Nachstar

Behandlung

Die Behandlung ist kurz, schmerz- und risikoarm und innerhalb weniger Minuten ambulant durchführbar. Die Behandlung besteht in einem Öffnen der hinteren Kapsel durch den YAG-Laser.

Da im Rahmen der Laserbehandlung mit dem YAG-Laser die Pupille erweitert wird, sollten Sie zur Behandlung nicht selbst mit dem Auto fahren. Am Behandlungstag erhalten Sie einen Verband, den Sie am Abend selbst entfernen dürfen. Am Folgetag ist eine kurze Kontrolle notwendig.

Auge vor der Behandlung
Auge nach der Behandlung

Sie haben Fragen zu den Themen Nachstar und YAG-Laserbehandlung?
Wir beraten Sie gerne ausführlich in einer unserer Augenarztpraxen in Worms oder Alzey.